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Leben

...so ist das Leben...

 

Mein Leben...

Mein Leben, ja wie schaut es in meinem Leben gerade aus - das fragt sich manch einer/eine von euch vielleicht. Ja, wie sieht es in meinem Leben aus? Oft werde ich gefragt, wie es mir geht und so möchte ich euch ein wenig aus meinem momentanen Leben berichten.

Prinzipiell geht es mir echt gut. Aber bei dem Wort gut happert es schon wieder ein wenig. Was ist GUT? Gut kann mal das bedeuten und mal vielleicht etwas anderes.

Also es geht mir gut, ich bin ganz zufrieden, wie es mir geht, auch wenn es noch besser sein könnte und ich freue mich über die Dinge, die ich machen kann.

Die Arbeit mit den Kindern taugt mir total und ich schaffe mein Arbeitspensum auch recht gut, auch wenn ich mir auch in der Arbeit gut einteilen muss, was ich wann mache, den Kindern anbiete, so dass ich es auch Kräfte mäßig gut schaffe.

 Davon ist momentan eigentlich mein ganzes Leben geprägt: darauf zu schauen, dass ich gut auf meine Kräfte achte, dass ich mir nicht zu viele Termine einteile, dass ich auch meine Ruhephasen mit einteile und so. 

Mein Körper ist nach wie vor gekennzeichnet vom Krebs bzw. von der aktuelle Antihormontherapie - es ist schwer für mich das eine von dem anderen auseinanderzuhalten - aber ich glaube das ist auch nicht wirklich einfach.

Auf jeden Fall ist es so, dass ich mich bewusst bewegen muss, damit ich beweglich bleibe, dass ich es aber auch nicht übertreiben darf - weder mit Bewegung, noch mit Terminen, weil sonst mein Körper laut  schreit , in dem ich dann abends im Bett liege mit Schmerzen in den Füßen und Unruhe. Die Schmerzen in den Füßen und Unruhe im Körper gehören zum Einschlafen bei mir schon dazu, aber die Intensität wankt je nach Anstrengung.

Und so habe ich viele Ideen und Dinge im Kopf, die ich gerne tun und verwirklichen würde und dann ist da die Realität in der alles viel, viel langsamer zum Umsetzen geht, als ich es gerne hätte. In gewisser Weise verläuft manches in meinem Leben auf slow motion - auch wenn Freundinnen von außen dies manchmal ganz anders empfinden. Ich für mich würde manches lieber schon mehr, länger, öfter,... machen, aber das geht leider nicht. Dies stellt die größte Herausforderung meines Lebens dar - meine Begrenztheit immer wieder anzunehmen und das Bestmögliche aus jedem Tag zu machen. Dazu brauche ich Gottes Kraft und Weisheit, denn aus mir heraus stehe ich oft an und möchte lieber manches anders,  als es so anzunehmen, wie es ist.

Momentan bin ich dankbar, dass Gott da in mir auch am werken und wirken ist und mir Ruhe schenkt über das, wie manche Situtation und DInge in meinem Leben sind.